AutoCAD – Linientypskalierung -
In diesem Artikel möchte ich versuchen, die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Linientypsklaierungs-Faktoren zu erläutern.
Alle Faktoren sind Systemvariablen, die in der Zeichnung gespeichert werde. Sie sollten somit in der Vorlage-Zeichnung entsprechend den Erfordernissen gespeichert werden.
Linientypfaktor
Systemvariable: LTSCALE
Sie steuert die Größe des Muster einer Linie bei nicht Continuous-Linien. Je größer die Zahl, desto größer wird das Muster. Dieser Faktor ist ein globaler Faktor, der auf alle Objekte in der Zeichnung wirkt.
Die Größe dieses Faktors ist abhängig von den Zeichnungseinheiten. Wird in Meter gezeichnet, ist der Faktor eher kliener als wenn in Millimeter gezeichnet wird.
Sollen einzelne Objekte andere Skalierungen erhalten, muss im Eigenschafts-Manager die Linientyp-Skalierung für diese Objekte geändert werden.
Systemvariable: PSLTSCALE.
Diese Variable steuert die Skalierung in den Ansichtsfenstern des Layoutbereichs.
Wird sie auf null (0) gestellt, variiert die Sklaierung anhand des Ansichtsfenster-Maßstabes.
Wird sie auf eins (1) gestellt, ist die Skalierung der Linien in allen Ansichtsfenstern identisch, auch wenn sie unterschiedliche Maßstäbe besitzen.
Systemvariable: MSLTSCALE
Diese Variable existiert ab der AutoCAD-Version 2008 und steuert die Skalierung anhand des Beschriftungsmaßstabes. Sie kann ein bzw. ausgeschaltet werden.
Verändert sich der Beschriftungsmaßstab verändert sich ebenfalls die Skalierung der Linie nach Regenerierung. Dieses gescheiht sowohl im Modelbereich als auch in den Ansichtsfenstern.
Viel Spaß beim Ausprobieren
Autor: Dipl.-Ing. Jürgen A. Becker
Kontakt: Juergen.Becker@CAD-Becker.de oder Juergen.Becker@AUGI.COM





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