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Artikel der Kategorie ‘3.03 Zeichnen’

AutoCAD – Linientypskalierung -

Dezember 21, 2009 Von: Jürgen Becker Kategorie: 3. AutoCAD, 3.03 Zeichnen, 3.12 Layoutbereich, 3.17 Beschriftungsobjekte Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag Noch keine Kommentare →

In diesem Artikel möchte ich versuchen, die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Linientypsklaierungs-Faktoren zu erläutern.

Alle Faktoren sind Systemvariablen, die in der Zeichnung gespeichert werde. Sie sollten somit in der Vorlage-Zeichnung entsprechend den Erfordernissen gespeichert werden.

Linientypfaktor

Systemvariable: LTSCALE

Sie steuert die Größe des Muster einer Linie bei nicht Continuous-Linien. Je größer die Zahl, desto größer wird das Muster. Dieser Faktor ist ein globaler Faktor, der auf alle Objekte in der Zeichnung wirkt.

Die Größe dieses Faktors ist abhängig von den Zeichnungseinheiten. Wird in Meter gezeichnet, ist der Faktor eher kliener als wenn in Millimeter gezeichnet wird.

Sollen einzelne Objekte andere Skalierungen erhalten, muss im Eigenschafts-Manager die Linientyp-Skalierung für diese Objekte geändert werden.

Individuelle Objektskalierung

Individuelle Objektskalierung

 Systemvariable: PSLTSCALE.

Diese Variable steuert die Skalierung in den Ansichtsfenstern des Layoutbereichs.

Wird sie auf null (0) gestellt, variiert die Sklaierung anhand des Ansichtsfenster-Maßstabes.

Wird sie auf eins (1) gestellt, ist die Skalierung der Linien in allen Ansichtsfenstern identisch, auch wenn sie unterschiedliche Maßstäbe besitzen.

Systemvariable: MSLTSCALE

Diese Variable existiert ab der AutoCAD-Version 2008 und steuert die Skalierung anhand des Beschriftungsmaßstabes.  Sie kann ein bzw. ausgeschaltet werden.

Verändert sich der Beschriftungsmaßstab verändert sich ebenfalls die Skalierung der Linie nach Regenerierung. Dieses gescheiht sowohl im Modelbereich als auch in den Ansichtsfenstern.

Viel Spaß beim Ausprobieren

Autor: Dipl.-Ing. Jürgen A. Becker
Kontakt: Juergen.Becker@CAD-Becker.de oder Juergen.Becker@AUGI.COM

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  • AutoCAD 2010 – Dimetrische Perspektive -

    April 03, 2009 Von: Jürgen Becker Kategorie: 3. AutoCAD, 3.03 Zeichnen Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag Noch keine Kommentare →

    Im dimetrischen Perspektive werden die Breiten und Höhen unverkürzt, die Tiefen auf die Hälfte verkürzt in Winkeln von 7° bzw. 42° zur Waagerechten gezeichnet.

    dimetrische polare Winkel

    dimetrische polare Winkel

    Diese Winkel werden im AutoCAD über den polaren Fang realisiert.  In den Entwurfseinstellungen im Register Spurverfolgung wird der Inkrementwinkel auf 90° gestellt und weiter zusätzliche Winkel (42°, 173°, 222° und 353°) eingefügt. Mit diesen zusätzlichen Winkeln weden alle Richtungen in einer dimetrischen Perspektive abgedeckt.

    polare Winkeleinstellungen

    polare Winkeleinstellungen

    Beim Zeichnen wird darauf geachtet, dass die polaren Winkel eingehalten werden.

    Viel Spaß beim Ausprobieren.

    Autor: Dipl.-Ing. Jürgen A. Becker
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    AutoCAD 2009 – Zwei Polylinien-Typen -

    März 17, 2009 Von: Jürgen Becker Kategorie: 3. AutoCAD, 3.03 Zeichnen Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag 2 Kommentare →

    Seit AutoCAD R14 existieren datenbanktechnisch zwei unterschiedliche Typen von Polylinie.

    • LightWeightPolyline (LWPOLYLINE)
    • Polyline (POLYLINE)

    Wie das Wort “LightWeight” schon sagt ist der Speicherbedarf dieser Polyline erheblich geringer als der der Polylinie, da bei der Polylinie alle Kontrollpunkte als eigenständiges Objekt in der Datenbank behandelt wird. Dieses ist bei der LWPOLYLINE nicht der Fall.

    Der Befehl Liste zeigt für die LWPolyline im Textfenster folgende Information:

    LWPOLYLINE  Layer: “Wirtschaftseinheit”
    Bereich: Modellbereich
    Referenz = 191a
    Geschlossen
    Konstante Breite     0.000
    Fläche   17897.599
    Umfang   747.591

             Bei Punkt  X=3465212.604  Y=5769547.453  Z=    0.000
             Bei Punkt  X=3465222.463  Y=5769552.654  Z=    0.000
             Bei Punkt  X=3465240.365  Y=5769563.849  Z=    0.000
             Bei Punkt  X=3465258.766  Y=5769530.565  Z=    0.000

    Der Befehl Liste zeigt für die Polyline mit einem Kontrollpunkt im Textfenster folgende Information:

    POLYLINIE  Layer: “WEText”
    Bereich: Modellbereich
    Referenz = 1e2a
    Offen
    Startbreite     0.000
    Endbreite     0.000
    Fläche  1088.218
    Länge   111.803

    KONTROLLPUNKT  Layer: “WEText”
    Bereich: Modellbereich
    Referenz = 1e2e
    an Punkt, X=3465321.633  Y=5769393.151  Z=    0.000
    Startbreite     0.000
    Endbreite     0.000

    Die Systemvariable “PLINETYPE” legt fest, ob optimierte 2D-Polylinien verwendet werden. PLINETYPE steuert sowohl die Erzeugung neuer Polylinien mit dem Befehl PLINIE als auch die Konvertierung bestehender Polylinien in Zeichnungen aus früheren Releases.

    Mögliche Werte der Systemvariable “PLINETYPE”

    0 Polylinien in älteren Zeichnungen werden beim Öffnen nicht konvertiert; PLINIE erzeugt Polylinien des alten Formats.
    1 Polylinien in älteren Zeichnungen werden beim Öffnen nicht konvertiert; PLINIE erzeugt optimierte Polylinien.
    2 Polylinien in AutoCAD Release 14 oder älteren Zeichnungen werden beim Öffnen konvertiert; PLINIE erzeugt optimierte Polylinien

    Der Befehl “KONVERT” konvertiert 2D-Polylinien aus früheren Versionen (vor AutoCAD R14) in LWPolylinie.

    Befehl: KONVERT
    Typ der zu konvertierenden Objekte eingeben [Schraffur/Polylinie/ALles] <ALles>: P
    Voreinstellungen für Objektwahl auswählen [AUswählen/ALles] <ALles>: AL
    3 2D-Polylinienobjekte konvertiert.

    Nach der Konvertierung existieren nur noch LWPolylinien in der Zeichnung. Diese können nicht in 2D-Polylinie zurückkonvertiert werden.
    Viel Spaß beim Ausprobieren.

    Autor: Dipl.-Ing. Jürgen A. Becker
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  • AutoCAD 2009 – Z-Koordinate ignorieren -

    Oktober 20, 2008 Von: Jürgen Becker Kategorie: 3. AutoCAD, 3.03 Zeichnen Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag Noch keine Kommentare →

    Umgehen des Problems

    Mit dem Befehl Optionen im Register Entwurf kann zwar nicht das Ignorieren des Z-Wertes eingeschalten werden, allerdings kann hier das Ersetzen des Z-Wertes durch die aktuelle Erhebung aktiviert werden.

    Die Erhebung ist die aktuelle Höhe der Arbeitsebene, diese wird mit dem Befehl Erhebung eingestellt. Ist dieser Wert auf 0 (Null) eingestellt, so wird der Z-Wert ebenfalls auf 0 eingestellt unabhängig vom angepicktem Punkt. Dieser kann einen Z-Wert besitzen.

    z-Wert ignorieren

    Alle Z-Werte der Objekte einer Zeichnung auf Null setzen.
    Die Funktion FLATTEN in den Express-Tools erledigt diesen Job.
    Die Objekthöhe und die Erhebung der gewählten Objekte wird auf Null gesetzt.
    Hinweis: Diese Funktion steht nur im AutoCAD nicht in der LT Variante zur Verfügung.

    Befehl: Flatten
    Select objects to convert to 2d…
    Objekte wählen: 1 gefunden

    Objekte wählen:
    Remove hidden lines? <Yes>: n

    Viel Spaß beim Ausprobieren.

    Autor: Dipl.-Ing. Jürgen A. Becker
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