Ich stand vor knapp drei Wochen an der Kante des Grand Canyons und habe obige Panorama Aufnahme gemacht.
Es ist schon ein sehr erhabenes Gefühl vor so einer Naturkulisse zu stehen. Eine Schlucht in der Größenordnung (277 Meilen lang, 18 Meilen breit und 1 Meile tief) ist schon überwältigend.
Einer der Gedanken, der mir durch den Kopf ging war: Ich habe etwas in meinem Beitrag zum Thema Stutzen vergessen. Warum mir das gerade einviel, ist einfach zu erklären. Die Kante des Grand Canyons erinnerte mich an eine Option im Stutzen Befehl.
Normalerweise werden Objekte NICHT gestutzt, die eine Schnittkante nicht schneiden. Mit der Option Kante kann dieses Verhalten umgestellt werden. Wird die Option Kante auf “Dehnen” umgestellt, werden diese Objekte gestutzt.
Objekte wählen:
Zu stutzendes Objekt wählen bzw. zum Dehnen mit der Umschalttaste wählen oder
[ZAun/KReuzen/Projektion/Kante/Löschen/ZUrück]: k
Implizierten Kantendehnungsmodus eingeben [Dehnen/Nicht dehnen] :
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Zu stutzendes Objekt wählen bzw. zum Dehnen mit der Umschalttaste wählen oder
[ZAun/KReuzen/Projektion/Kante/Löschen/ZUrück]:
Das Abrunden ist einer der Befehle, die ein Anfänger in Schulungen sehr früh lernt. Seit Bestehen von AutoCAD erfuhr dieser Befehl einige Änderungen, die ich hier erläutern möchte.
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Zunächst ist es nicht mehr erforderlich den Rundungsradius auf 0 (Null) zu setzen um eine Ecke auszubilden oder Linien miteinander zu verbinden. Bei der Auswahl des zweiten Rundungs-Objektes wird mit der SHIFT-Taste dieses Objekt ausgewählt. Der aktuelle Rundungsradius wird mit 0 (Null) temporär überschrieben und somit die Linien miteinander verbunden.
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Befehl:Â ABRUNDEN
Aktuelle Einstellungen: Modus = STUTZEN, Radius = 200.0000
Erstes Objekt wählen oder [rÜckgängig/Polylinie/Radius/Stutzen/Mehrere]:
Zweites Objekt wählen oder mit der Umschalt-Taste wählen, um Ecke anzuwenden:
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Werden zwei paralle Linien ausgewählt, werden die Ecken dieser Linien mit einem Bogen verbunden. Das zuletzt ausgewählte Objekt bestimmt die Länge der Linien, die andere wird verlängert oder verkürzt.
Ein Drehen mit gleichzeitigem Kopieren ist mit dem Befehl DREHEN und der Menü-Option “Kopie” möglich. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung der Griffe-Bearbeitung.
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Aber wie sieht es mit Schieben und gleichzeitigem Drehen oder auch umgekehrt aus?
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Meiner Meinung nach ist ein Schieben mit Drehen nur mit dem Befehl ALIGN möglich.
Dieser Befehl richtet Objekte im zweidimensionalen anhand von 2 Punkten und im dreidimensionalen anhand von 3 Punkten aus.
Nach der obligatorischen Objektwahl, werden 2 oder 3 Punktpaare eingeben, jeweils ein Ausgangspunkt und ein Zielpunkt. Der Ausgangspunkt befindet sich normalerweise am Objekt selber, der Zielpunkt ist der Punkt wohin der jeweilige Ausgangspunkt verschoben wird.
Um ein Objekt gleichzeitig zu verschieben und zu drehen müssen an die Zielpunkte durch Objekte definiert sein.Â
 Befehl: align
Objekte wählen: 1 gefunden
Objekte wählen:
Ersten Ausgangspunkt definieren:
Ersten Zielpunkt definieren:
Zweiten Ausgangspunkt definieren:
Zweiten Zielpunkt definieren:
Dritten Ausgangspunkt definieren oder :
Objekte anhand von Ausrichtepunkten skalieren? [Ja/Nein] :
Ein bei vielen Anwendern unbekannte oder schwierige Option ist die Bezugs-Option in den Befehlen DREHEN und VARIA.
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Drehen mit Bezug
Soll ein Objekt so gedreht werden, dass ein bestimmter Objektwinkel erreicht werden, obwohl der aktuelle Objektwinkel nicht bekannt ist, ist ein Drehen ohne Hilfe von AutoCAD sinnvoll möglich.
Ein Bereichnen des Drehwinkels als Differenz des aktuellen und gewünschten Drehwinkels ist nicht sinnvoll, da die Genauigkeit leidet.
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Zunächst wird die zu drehenden Objekte ausgewählt und danach der Drehpunkt als Basispunkt ausgewählt.
Die nachfolgende Frage nach dem Drehwinkel kann nicht beantwortet werden. An dieser Stelle muss die Menüoption BEZUG ausgewählt werden.
AutoCAD fragt anschließend nach eienm Bezugswinkel, dies ist der aktuelle Objektwinkel (alter Winkel). Der Winkel wird mit Hilfe von zwei Punkten (Punkt P1 und P2 in unterer Darstellung), wobei darauf zu achten ist, dass der erste Punkt der zuvor gewählte Basispunkt ist.
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Der neue Winkel ist der gewünschte Winkel des Objektes.
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Befehl: dh DREHEN
Aktueller positiver Winkel in BKS: ANGDIR=gegen den Uhrzeigersinn ANGBASE=0
Objekte wählen: 1 gefunden
Objekte wählen:
Basispunkt angeben:
Drehwinkel angeben oder [Kopie/Bezug] <20>: b
Bezugswinkel angeben <0>:Â Zweiten Punkt angeben:
Neuen Winkel angeben oder [Punkte] <0>: 0
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Varia mit Bezug
Ein weiterer Befehl mit einer Bezugsoption ist der Befehl VARIA.
Die Vorgehensweise ähnelt der Vorgehensweise beim Drehen.
Befehl: v VARIA
Objekte wählen: 1 gefunden
Objekte wählen:
Basispunkt angeben:
Skalierfaktor angeben oder [Kopie/Bezug] b
Bezugslänge angeben <1.0000>: Zweiten Punkt angeben:
Neue Länge angeben oder [Punkte] <1.0000>: 700
Der Befehl muss dafür benutzt werden um als XREF eingefügte Objekte (gescannte Zeichnungen oder DWG’s) auf die gewünschte größe zu Sklalieren.
Der Befehl STUTZEN wird von uns allen sehr häufig genutzt. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob alle User über die nun folgenden Tricks informiert sind.
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Einige dieser Feature im Befehl STUTZEN sind erst in den letzten AutoCAD-Versionen implementiert worden.
Text als Schnittkante
Den wenigen ist bekannt, dass ein Text bei der Frage nach der Schnittkante gewählt werden kann. Ein imaginäre Umgrenzung des Textes wird hier als Schnittkante angenommen, so dass innerhalb dieser Umgrenzung Objekte geschnitten werden können.
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Schraffuren als Schnittkante oder als zu stutzendes Objekt wählen
Im obigen Beispiel wurde die Schraffur als zu stutzendes Objekt gewählt, ohne das die Schraffur vorher in den Ursprung versetzt wurde.
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Im nächsten Beispiel wird die Schraffur als Schnittkante genutzt. Jede Schraffurlinie kann als Schnittkante zum Stutzen anderer Objekte genutzt werden.
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Bemaßung stutzen
Das nächste Beispiel zeigt, dass Bemaßungen ebenfalls gestutzt werden können.
 Elemente eines Blocks als Schnittkante nutzen
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Werden Elemente eines Blocks bei der Schnittkantenwahl ausgewählt, werden diese als solche genutzt und schneidende Objekte werden entsprechend gestutzt.
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Auswahl der Schnittkanten
Ein sehr schnelle Auswahl der Schnittkanten kann über ein Bestätigen der Frage “Schnittkanten wählen” alle sichtbaren Objekte als Schnittkanten gewählt werden. Diese Möglichkeit ist in einigen vielleicht sogar in vielen Fällen nicht unbedingt sinnvoll, da die Auswahl der zu stutzenden Objekte sich schwierig und aufwendig gestaltet.
Zu stutzendes Objekt wählen bzw. zum Dehnen mit der Umschalttaste wählen oder
[ZAun/KReuzen/Projektion/Kante/Löschen/ZUrück]:
Umschalten in den Befehl DEHNEN
Sollen Objekte anhand einer Schnittkante bzw. Grenzkante gestutzt oder gedehnt werden, muss für das Dehnen das zu dehnende Objekt mit der SHIFT oder Umschalttaste ausgewählt werden.
Hier ein Video, das diesen Beitrag verdeutlicht.
Auf dem Youtube-Channel von CAD-Becker.de ist ein neues Video zum Thema “Subscription Advantage Pack für AutoCAD 2010” veröffentlicht worden.
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Dieses Video kommt ein wenig zu spät – ich weiß -. Da das Video-Projekt schon fast fertig war, habe ich mich gestern entschlossen es abzuschließen und das Video zu veröffentlichen.
Der Befehl EIGANPASS oder PAINTPROP passt Eigenschaften anhand eines Quellobjektes an. Damit können Eigenschaften von Objekten sehr schnell ohne die Eigenschafts-Dropdowns etc. zu nutzen, geändert werden.
Das Anpassen der Eigenschaften funktioniert auch zwischen geladenen Zeichnungen. Man wählt das Quellobjekt in einer Zeichnung und wechselt innerhalb des Befehl in die Zeichnung in der sich das Zielobjekt befindet und wählt dieses aus.
Häufig müssen Objekte abgedeckt werden, damit diese im Plot nicht sichtbar sind. Dieses Abdecken oder Wipeout wird häufig dann genutzt, wenn gescannte Pläne eingefügt wurden.
Der Befehl wird entweder in der Multifunktionsleiste oder mit dem Befehl “WIPEOUT” bzw. “ABDECKEN” aufgerufen.
Befehl: _wipeout Ersten Punkt wählen oder [Rahmen/Polylinie] :
Nächsten Punkt angeben:
Nächsten Punkt angeben oder [Zurück]:
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen/Zurück]:
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen/Zurück]:
Die abzudeckene Fläche wird mit einem geschlossenen Polygonzug umfahren.
Dabei entsteht allerdings ein Problem:
Auf dem Ausdruck erscheint der Rahmen als sichtbarer Polygonzug. Um diesen zu Entfernen aber das Wipeout dabei nicht zu löschen, sollte der Rahmen des Wipeout ausgeschaltet werden.
Dieses geschieht ebenfalls mit dem Befehl: WIPEOUT. Im Kontextmenü des Befehls befindet sich der Menüpunkt RAHMEN, der die Rahmen der Wipeout in der Zeichnung ausschaltet.
Befehl: ABDECKEN
Ersten Punkt wählen oder [Rahmen/Polylinie] : R Modus eingeben
[EIN/AUS] : a
Der Befehl: IMAGEFRAME, der die Rahmen eingefügter Bilder ausschaltet, hat keine Wirkung auf Wipeouts.